Risikomanagement

Das Risikomanagement der UBP basiert auf einem integrierten und permanenten Verfahren.
Das Risikomanagement soll:

  • das Kapital schützen und die Überlebensfähigkeit der Bank gewährleisten;
  • das richtige Gleichgewicht zwischen Kapitalschutz und Kapitaloptimierung (Risiko/Ertrag) wahren;
  • die Vermögenswerte und Chancen der Kunden und Aktionäre maximieren;
  • die Risikokontrolle als integralen Bestandteil der Unternehmenskultur fördern;
  • den Anforderungen der Regulierungs- und Aufsichtsbehörden jederzeit genügen.
Dieser in das Risikomanagement integrierte Ansatz beruht auf zwei Achsen, einerseits auf dem strategischen und andererseits auf dem taktischen Risikomanagement.

Das strategische Risikomanagement stützt sich auf die Kontrolle des Risikos nach dem „Top-Down“-Ansatz. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Risikovision, dem Risikoappetit, der Risikopolitik im Allgemeinen und dem globalen Risikomanagementverfahren.

Das taktische Risikomanagement fusst auf dem „Bottom-Up“-Ansatz und ist nach den Tätigkeitsbereichen der UBP (Private Banking, Asset Management, Finanzen/Treasury und institutionelle Kunden) sowie den diversen Risikoklassen (Markt-, Kredit-, Betriebsrisiko, Reputationsrisiko) organisiert und gegliedert.

Die vom Verwaltungsrat  und vom Exekutivkomitee  (EK) ausgearbeiteten Anweisungen zum Risikomanagement sind klar definiert und in den diversen diesbezüglichen Politiken und Anleitungen kodifiziert. Dadurch sollen die mit den Aktivitäten der Gruppe zusammenhängenden substanziellen Risiken rechtzeitig und vorschriftsmässig identifiziert, eingeschätzt und kontrolliert werden.

Die Organisationsstruktur der Gruppe umfasst drei Zuständigkeitsbereiche für Risikomanagement und -kontrolle:
  • Allgemeine Leitung und Überwachung, wird vom Verwaltungsratsausschuss (VRA) der UBP übernommen. Dieser zeichnet für die generelle Risikopolitik und die Risikomanagementstrategie (Risikovision, Risikoappetit und Risikokontrollbestimmungen) verantwortlich.
  • Betriebliche Verwaltung und Überwachung, obliegt dem Exekutivkomitee und dem Komitee für das finanzielle und operationelle Risiko (FORC);
  • Risikokontrolle, in erster Linie die Aufgabe der Führungseinheit Risikomanagement, daneben auch vom Compliance Desk, der Abteilung Kreditkontrolle und der Führungseinheit Inspektorat.
Das FORC muss sicherstellen, dass das generell von der UBP eingegangene Risiko mit dem Risikoappetit und der Risikokapitallokation sowie mit den Beschränkungen, Politiken und Anleitungen des VRA und des EK vereinbar ist und für sämtliche Aktivitäten (wie Private Banking, Asset Management oder Trading) den Renditeerwartungen und Marktbedingungen entspricht.